Kerkenkita St. Ludgeri Kindertagesstätte

Adresse
Kerkenkita St. Ludgeri Kindertagesstätte
Feldscheide 2
38442 Wolfsburg
Träger
Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen
Eyßelkamp 4
38518 Gifhorn
05362/501680
kts.kerkenkita.wolfsburg@evlka.de
05362/501682
http://www.kerkenkita.de
Frau Dagmar Wandersleb
Öffnungszeiten07:00 - 17:00 Uhr
Schließtage3 Wochen in den Werksferien und 8 Studientage und zwischen Weihnachten und Neujahr
Religion christlich
Besonderheiten Betreuung mit Mittagessen, Ganztagsbetreuung, barrierefrei

Vorstellung

Die Kerkenkita St. Ludgeri wurde im Jahr 2008 im Neubaugebiet "Kerksiek" in Ehmen erbaut. Sie startete zunächst mit zwei Krippen - und zwei Kindergartengruppen. Es wurden 80 Kinder im Alter von 1 - 6 Jahren betreut. Im Jahr 2012 wurde unsere Kita durch zwei Kindergartengruppen erweitert. Zur Zeit betreuen 18 Pädagogen und pädagogische Fachkräfte 130 Kinder.

Außenanlagen

Der Aussenspielbereich
Mit seiner lebendigen Natur ist unser Aussenspielbereich der Ort, wo Kinder unmittelbar Veränderungen, Entwicklung, Wachstum und Vergehen beobachten können. Die natürlichen Stoffe wie Stein, Holz, Erde, Sand, Kies und Wasser, aber auch die Pflanzen locken zum Spiel im Freien und fordern zum Gestalten auf.

Der Garten
Gepflastertes Wegenetz: Die Kinder können das Gelände mit Fahrzeugen erschließen
Hohe Rasenhügel mit Spielhaus und Kletterturm und Rutsche
Gruppenterassen
Garten mit Blumen, Gemüse und Obstfläche
Großer Bereich mit Sand- und Matchanlage (Wasserpumpe und Bachlauf)
Großer Sandspielplatz
Schaukeln / Nestschaukel
Trampolin
Weidentipis
Spielgeräte (Fahrzeuge, Sandspielsachen, Getränkekisten…)

Räumlichkeiten

Neben den 6 Gruppenräumen, die als Lernwerkstätten ( Schwerpunktbereiche Mathematik; Kreativ;Sprache; Rollenspiel; Forschen und Experimentieren ) fungieren, stehen den Kindern ein Bewegungsraum, eine Kinderbibliothek, ein Kunstatelier, eine Holzwerkstatt und eine Cafeteria und Bistro zur Verfügung.

Tagesablauf

Ein Tag in der Krippe
7:30 – 8:00 Uhr Der Frühdienst beginnt auch für die Krippenkinder.   Die Kinder treffen sich in einer Krippengruppe und   werden von zwei Erzieherinnen empfangen.

8:00 – 9:00 Uhr Alle Krippenkinder sind in ihrem Gruppen    angekommen. Es wird in den Gruppen oder auch in der   Cafeteria gefrühstückt. Die Krippenkinder bringen ihr   Frühstück von zuhause mit.
 
9:00 – 9:15 / 9:30 Uhr Auch die Krippenkinder machen einen Morgenkreis.   Es wird gesungen, Fingerspiele und Kreisspiele   angeboten.
 
 9:30 – 11:00 Uhr Es beginnt die Freispielphase der Krippenkinder. Es   werden Bewegungsspiele in dem Bewegungsraum oder   im Flur angeboten; es werden Spaziergänge gemacht   oder auch Badeaktionen angeboten.

11:00 – 11:45 Uhr Mittagessen in der Gruppe bzw. in der Cafeteria.
 
11:45 – 13:30 Uhr  Schlafphase der Kinder.
       14:00 Uhr  Für die Kinder der Dreivierteltagsgruppe endet der   Kindergartentag.

14:00 – 16:00 Uhr Die Kinder der Ganztags Krippengruppe wird eine   Zwischenmahlzeit angeboten. Danach gibt es eine   Angebotsphase, in der Bilderbücher angeschaut   werden, Geschichten vorgelesen werden oder das Spiel   der Kinder begleitet wird.

16:00 – 16:30 Uhr Spätdienst für die Krippenkinder


Ein Tag im Kindergarten

7:30 – 8:00 Uhr         Mit dem Frühdienst beginnt ein Kita Tag. Die Kinder   werden in einer Kindergartengruppe von einer   Erzieherin erwartet. Im Freispiel können sich die   Kinder in den Tag einfinden. Das Frühstück in der   Cafeteria wird gemeinsam vorbereitet.
 
8:00 – 9:30 Uhr In dieser Zeit kommen die Kinder in ihren Gruppen an,   können sich im Freispiel im Gruppenraum betätigen,   zwei Kinder pro Gruppe dürfen „allein“ auf den Flur   und es wird  in der „Cafeteria“ gefrühstückt.

9:30 – 9:50 Uhr In den Gruppen findet der Morgenkreis statt. Es   werden Lieder gesungen, Geburtstag gefeiert, Spiele   gespielt.
 
9:50 – 10:00 Uhr Alle Kindergartenkinder treffen sich im großen Flur.   Die Erzieherinnen stellen die Angebote des Tages in   den einzelnen Lernwerkstätten oder in den AG´s vor.   Jedes Kind kann nach eigener Interessenlage sich für   ein Angebot entscheiden. Das Freispiel in unserer   Gartenanlage wird  jeden Tag angeboten.

10:00 – 12:00 Uhr Angebotsphase / Freispiel / Bei Bedarf können sich die   Kinder in der Cafeteria mit Obst / Gemüse und   Getränken  bedienen.

12:00 – 13:30 Uhr Mittagessen in der Cafeteria und im Bistro.
 
13:30 – 14:00 Uhr Ruhephase in allen Gruppen für alle Kinder. Es   werden Geschichten vorgelesen, Musik gehört oder   auch geschlafen.

14:00 – 15:00 Uhr Die einzelnen Kindergartengruppen gehen zur Snack-  Time in die Cafeteria. Da einzelne Kinder gewickelt   werden, ist diese Zeit individuell verschiebbar.
 
15:00 – 16:00 Uhr Es gibt in dieser Zeit Freispielphasen, die Lesepaten   kommen oder es werden einige AG´s, derzeitig z.B. die   Garten AG angeboten. Die Kinder werden abgeholt.

16:00 – 16:30 Uhr Den Spätdienst – Kindern werden Geschichten   vorgelesen, Bilderbuchbetrachtungen angeboten etc.

Essen

Cafeteria / Bistro

Die beiden Essbereiche in der „Cafeteria“ und im „Bistro“ stehen den Kindern zum Frühstück, Mittagessen und „Snack-Pausen“ zur Verfügung.

Den Kindern wird jeden Morgen ein Frühstücksbuffet angeboten.

Das Mittagessen wird durch eine hauseigene Köchin gekocht.

Essen und Trinken sind Grundbedürfnisse des Menschen. Jedes Kind kommt mit individuellen Gewohnheiten in den Kindergarten. Wichtig ist uns, den Kindern ihren eigenen Rhythmus zu zugestehen. Die Kinder können von 8:15 – 9:30 Uhr frühstücken.  Nach den gruppeninternen Morgenkreisen und dem 10 minütigen Meeting ( zur Vorstellung der Angebote in den Lernwerkstätten ) aller Kindergartenkinder in der großen Halle, können sich die Kinder bis ca. 11:00 Uhr Getränke und Obst/Gemüse aus der Cafeteria holen.

Die Kinder bedienen sich selbständig mit Getränken und sind an der Vorbereitung des Frühstückstisches beteiligt.

Angebotene Betreuungsarten zum 10.12.2018:

BetreuungsartGesamtanzahl Plätze
 Krippe
30 Plätze
 Kindergarten
100 Plätze

Grundlagen

Die Philosophie unserer Arbeit

Unser Ziel ist es, jedes Kind in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen und seine positiven Eigenschaften und Fähigkeiten  zu sehen.
Unsere Arbeit ist geprägt von dem Verständnis, dass Kinder einer inneren Logik folgend immer sinnvoll handeln.
Kinder in ihrer Einzigkeit wahrzunehmen bedeutet für uns auch, ihr Grundbedürfnis lernen zu wollen ernst zu nehmen und ihnen Herausforderungen für ihre Weiterentwicklung zu bieten.
Wir trauen ihnen zu, für sich und für anfallende Aufgaben im Tagesablauf Verantwortung zu übernehmen und  täglich etwas Neues zu lernen.

Pädagogischer Ansatz

Eine Lernwerkstatt ist ein fest eingerichteter Raum mit vielfältigen Werkzeugen, Materialien und Alltagsgegenständen. Er bietet den Kindern Raum zum Staunen, Fragen, Ausprobieren und Entdecken.
In einer Lernwerkstatt kann fast alles zum Lernanlass werde. Die Neugier, das Vorwissen und die Fragen der Kinder strukturieren die Auseinandersetzung mit einem Gegenstand. Ob diese Auseinandersetzung allein oder in Gruppen, an einem oder an mehreren Tagen stattfindet, hängt von den Kindern ab. Durch Versuch, Beobachtung und Recherche kann jedes Kind seinen eigenen Lernweg, gemäß seines Entwicklungsstandes,  finden und gehen.
Die Selbstbildungsprozesse, die in einer Lernwerkstatt initiiert werden, die vorbereitete Umgebung und die daraus resultierende besondere Haltung der Pädagogen,  bilden das Fundament unserer pädagogischen Arbeit.

Die vorbereitete Umgebung

Was Kinder lernen ist abhängig von den Bildungsmöglichkeiten, die sie vor finden. Darum ist die Gestaltung von Spiel- und Werkstätten von großer Bedeutung. Je größer die Auswahl von Materialien und Möglichkeiten aktiv zu werden sind, um so größer ist die Chance alle Kinder auf ihren unterschiedlichen Entwicklungswegen anzusprechen.

In unserer Kita gibt es folgende Lernwerkstattbereiche integriert in die einzelnen Kindergartengruppen:

Mathematik  /  Bauen und Konstruieren
Sprache / Computerraum und Kreativ
Rollen – und Theaterspiel
Forschen und Experimentieren / Tüfteln

Zusätzliche Lernwerkstätten in gesonderten Räumen sind:

Kinderbücherei  mit dem Bereich für die „Lesepaten"
Bewegungsraum
Holzwerkstatt
Kunstatelier
Snoezelraum
Cafeteria und Bistro

 

Mitarbeiter

Zu unserem Team gehören …

17 Erzieherinnen
  1 Ergotherapeutin
  2 Kinderpflegerinnen

  3 Reinigungskräfte
  1 Köchin
  2 Küchenhelferinnen

Zusätzliches Angebot

Jede Kindergartengruppe geht zusätzlich zu den  Bewegungsangeboten, die im Kindergarten regelmäßig stattfinden, einmal monatlich in die Turnhalle am Wasserturm in Ehmen.

Es werden AG`s zu unterschiedlichen Themenbereichen z.B. Yoga; Garten; Computer und Musik, angeboten.

Kooperationen

Zusammenarbeit mit anderen Instutitionen…

mit der St.Ludgeri Kirchengemeinde:
Willkommensandacht
Gemeinsame Gestaltung von Kindergartenandachten / Wochenschlussandacht…
Taufest
Teilnahme am Martinsumzug
Abschlussgottesdienst in der St. Ludgeri Kirche
Beteiligung am Ehmer Kindersonntag
Gemeindebrief


Desweiten arbeiten wir bei Bedarf zusammen mit:Stadt Wolfsburg
Jugendamt
Kita-Fachberatung
Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“
Gesundheitsamt – Zahnprophylaxe
GTS Ehmen und Mörse
BUND Ortsgruppe Ehmen (Grünes Klassenzimmer)
Phaeno, Autostadt, Planetarium, VFL-Wolfsburg, Stadtbücherei (Bücherbus)
Fachschule für Sozialpädagogik Annemarie-Tausch
Feuerwehr Ehmen, Bäckereifachgeschäft Ehmen
Fachdozenten
….

 

 

Zusammenarbeit Schule und Hort

Wir kooperieren im Rahmen des Projektes "Brücken bauen" intensiv mit der Grundschule in Ehmen.

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Die Elternarbeit in unserer Einrichtung
„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“.

Dieses afrikanische Sprichwort bringt zum Ausdruck, worauf es bei der gelingenden Erziehung eines Kindes ankommt: Auf die Zusammenarbeit derer, die das Lebensumfeld eines Kindes bilden.
Das ist zunächst die Familie des Kindes, vertreten durch die Eltern, die gemeinsam Verantwortung für ihr Kind tragen.
Mit dem Eintritt des Kindes in eine Kindertagesstätte teilen Eltern die Verantwortung für ihr Kind mit dem dort tätigen pädagogischen Personal und gestalten diesen Lebensabschnitt des Kindes gemeinsam. Eltern und Erzieherinnen bilden dazu eine Erziehungspartnerschaft: Die Eltern sind die Fachleute für ihr Kind, denn keiner kennt ein Kind besser als die eigenen Eltern; die Erzieherinnen sind die Fachleute in Bezug auf die pädagogische Arbeit mit den Kindern.
Die Zusammenarbeit der an der Erziehung beteiligten Erwachsenen ist sehr wichtig, denn sie vermittelt dem Kind das Gefühl, seinen Platz in dieser Gemeinschaft zu haben.
 
Elternarbeit geschieht in unserer KiTa auf vielfältige Weise: - Aufnahmegespräche -Entwicklungsstandsgespräche – Elternvertretung - Elternabende – Hospitationen in den Gruppen - bei Ausflügen oder Festen.
Für eine gelingende Elternarbeit ist es uns wichtig, dass sich Eltern und Erzieherinnen mit Offenheit, gegenseitiger Akzeptanz und Respekt begegnen.

Projekte

Beispiele aus der Praxis Abschlussgottesdienst 2013Im Rahmen der Vorschulgruppe wird mit den Kindern ein Abschlussgottesdienst erarbeitet:
Die Schulkinder präsentieren vor ihren Familien, Gruppenfreunden, das erarbeitete Thema die Stillung des Sturmes
Im Rahmen des Gottesdienstes werden die Vorschulkinder verabschiedet

Methoden:

Bildmeditation mit Musik  
              
Geschichte nach Kett erzählen

Rollenspiel: „Stillung des Sturmes“

Gestalten von Collagen

Gemeinsame  Gebete

Gesprächsrunden

Einüben von Liedgut

Basteln von Requisiten

© OpenStreetMap und Mitwirkende http://www.openstreetmap.org/
Lizenz: CC BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/